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    Welche Rasen Nährstoffe wirklich zählen und wie Sie Mangelerscheinungen vermeiden

    SebastianBy Sebastian24. Mai 2026Keine Kommentare12 Mins Read0 Views
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    Gesunder Rasen mit kräftigem Grün dank wichtiger Nährstoffe und guter Pflege
    Essenzielle Rasen Nährstoffe für gesundes Wachstum und Farbintensität
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    Welche Rasen Nährstoffe wirklich zählen und wie Sie Mangelerscheinungen vermeiden

    Sie stehen morgens auf, treten auf Ihren Rasen und bemerken sofort, dass die sattgrüne Farbe nachlässt, kahle Stellen auftauchen oder der Wuchs deutlich schwächer wirkt als im letzten Jahr. Trotz regelmäßigen Mähens und Bewässerns bleibt der Rasen fahl und verliert an Lebendigkeit. Woran das liegt? Oft liegt die Ursache in einem Nährstoffmangel, der sich still und schleichend bemerkbar macht und langfristig die Vitalität der gesamten Fläche beeinträchtigt.

    Rasen Nährstoffe sind das Fundament für eine dichte, gesunde Grasnarbe. Werden essentielle Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor oder Kalium nicht in ausreichender Menge bereitgestellt, leidet sowohl die Optik als auch die Widerstandskraft gegen Trockenheit, Krankheiten und mechanische Belastung. Gerade Hobbygärtner und Rasenliebhaber stehen daher vor der Herausforderung, die richtigen Nährstoffe zum passenden Zeitpunkt zuzuführen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen und das Wachstum nachhaltig zu fördern.

    Welche Rasen Nährstoffe sind für gesunden Rasen unverzichtbar?

    Die Hauptnährstoffe: Stickstoff, Phosphor und Kalium im Überblick

    Für einen gesunden und dichten Rasen sind vor allem die drei Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) entscheidend. Stickstoff ist der wichtigste Wachstumsfaktor und sorgt für eine intensive Grünfärbung sowie ein üppiges Blattwachstum. Ein Mangel zeigt sich typischerweise durch blasse, gelbliche Blätter und langsames Wachstum. Phosphor unterstützt das Wurzelwachstum und ist besonders bei der Neuanlage oder nach einer Regeneration des Rasens wichtig. Ohne ausreichendes Phosphor wird der Rasen schwach und weniger widerstandsfähig. Kalium stärkt die Zellstruktur und erhöht die Stressresistenz gegenüber Trockenheit sowie Krankheiten. Ein Kalium-Mangel äußert sich häufig durch braune Blattspitzen und eine reduzierte Winterhärte.

    Sekundäre Nährstoffe und Spurenelemente: Magnesium, Eisen & Co. kurz erklärt

    Neben den Hauptnährstoffen spielen sekundäre Nährstoffe und Spurenelemente eine unterstützende Rolle. Magnesium ist beispielsweise wichtig für die Chlorophyllbildung und damit für die Photosynthese. Fehlt Magnesium, verfärben sich die Blätter leicht gelblich zwischen den Blattadern, ein typisches Mangelzeichen. Eisen ist ebenfalls essenziell für die Blattfarbe und wirkt oft gegen Vergilbung – vor allem auf basenarmen Böden ist Eisenmangel häufig. Spurenelemente wie Mangan, Zink und Kupfer sind in sehr geringen Mengen erforderlich, aber unverzichtbar für verschiedene Enzymfunktionen. Ein klassischer Fehler ist, sich nur auf einen Nährstoff zu konzentrieren und die Bedeutung dieser Mikronährstoffe zu unterschätzen.

    Woher weiß ich, welche Nährstoffe mein Rasen wirklich braucht?

    Die Auswahl des passenden Düngers hängt von mehreren Faktoren ab. Ein häufiger Fehler ist, einfach nach Gefühl zu düngen oder nur Stickstoff auszubringen, ohne die tatsächlichen Bedürfnisse des Rasens zu berücksichtigen. Um eine gezielte Düngung sicherzustellen, empfiehlt sich eine Bodenanalyse. Diese liefert verlässliche Informationen über den pH-Wert, die Nährstoffvorräte und eventuelle Mängel. In der Praxis zeigen häufig auftretende Symptome wie gelbliche Stellen, braune Blattspitzen oder Wachstumsstörungen erste Hinweise auf einen Nährstoffmangel. Zudem beeinflussen Nutzungshäufigkeit, Rasenschnitt und Umweltbedingungen den Nährstoffbedarf stark: Ein intensiv genutzter Spielrasen benötigt zum Beispiel mehr Stickstoff als ein Zierrasen. Auch der Zeitpunkt der Düngung ist wichtig, denn im Frühjahr sollte der Stickstoffanteil höher sein, während im Herbst Kalium zum Schutz vor Frost dominieren sollte.

    Anzeichen für Mangelerscheinungen: Wann reagiert der Rasen?

    Typische Symptome bei Stickstoff-, Phosphor- und Kalium-Bedarf

    Der häufigste und schnellste sichtbare Mangel bei Rasenflächen betrifft Stickstoff (N). Ein Stickstoffmangel zeigt sich durch eine blassgrüne bis gelbliche Verfärbung der Halme, besonders an den älteren Blättern. Das Wachstum verlangsamt sich drastisch, und der Rasen wirkt insgesamt schwach und dünn, häufig mit kahlen Stellen. Ohne ausreichende Stickstoffversorgung kann der Rasen nicht genügend Chlorophyll bilden, was zu weniger Photosynthese und schlechterer Regeneration führt.

    Phosphor (P) ist vor allem für die Entwicklung von Wurzeln und die Energieversorgung der Pflanze wichtig. Ein Mangel drückt sich meist durch ein verzögertes Wachstum und eine dunklere, manchmal bläulich-grüne Färbung der Blätter aus. Typisch sind zudem schwächere Gräser, die bei Trockenheit schnell Schaden nehmen, da die Wurzeln nicht ausreichend tief und kräftig ausgebildet sind.

    Kalium (K) verbessert die Widerstandskraft gegenüber Trockenheit, Krankheiten sowie Frost. Kalium-Mangel äußert sich oft durch vergilbte oder braune Blattspitzen und Ränder, die schrittweise eintrocknen. Zusätzlich leidet die Belastbarkeit des Rasens, da Kalium für die Regulierung des Wasserhaushalts in den Gräserzellen unerlässlich ist.

    Fehlinterpretationen vermeiden: Was sind wirklich Nährstoffmängel?

    Nicht jede gelbliche oder verfärbte Stelle im Rasen weist automatisch auf einen Nährstoffmangel hin. Häufige Fehler entstehen, wenn Wachstumsverzögerungen durch Trockenheit, Verdichtung oder Pilzbefall fälschlich als Nährstoffmängel gedeutet werden. Beispielsweise kann eine verdichtete Erde Wasser- und Nährstoffaufnahme so stark behindern, dass die Gräser theoretisch ausreichend Nährstoffe im Boden haben, diese aber nicht nutzen können. In solchen Fällen hilft auch das Düngen nicht langfristig.

    Weiterhin können passive Einflüsse wie Schatten, Frostschäden oder mechanische Belastungen zu ähnlichen Symptomen führen. Ein präziser Boden- oder Blattanalysen-Test schafft Klarheit und vermeidet Fehldüngungen, die den Rasenzustand oft verschlechtern.

    Gänseblümchen & Co. als Zeigerpflanzen – was sagen sie über die Bodenqualität?

    Bestimmte Unkräuter wie Gänseblümchen, Löwenzahn oder Klee gelten als Zeigerpflanzen und weisen auf bestimmte Bodenbedingungen hin. Gänseblümchen zum Beispiel treten oft auf verdichteten, nährstoffarmen oder zu sauren Böden auf. Ihre Präsenz signalisiert eine eingeschränkte Nährstoffverfügbarkeit für den Rasen, insbesondere einen Mangel an Stickstoff und einem unausgeglichenen pH-Wert.

    Auf der anderen Seite kann Klee auf einen Stickstoffmangel hinweisen, da er von Natur aus Stickstoff aus der Luft bindet und bei Nährstoffarmut verstärkt wächst. Werden diese Pflanzen ignoriert, kann sich der schlechte Bodenstatus verschlechtern, was langfristig die Rasenqualität erheblich mindert.

    Gänseblümchen & Co. richtig zu deuten hilft dabei, gezielt Bodenverbesserungen wie Kalkung oder gezielte Düngergaben vorzunehmen. So kann zum Beispiel eine Erhöhung des pH-Werts durch Kalkgabe die Bioverfügbarkeit von Phosphor und Kalium verbessern und das Wachstum des Rasens nachhaltig fördern.

    Richtig düngen: Wie Sie Mangelerscheinungen effektiv vorbeugen

    Die richtige Düngermenge: Von Richtwerten bis individuellem Bedarf

    Für einen gesunden Rasen ist die korrekte Düngermenge entscheidend. Üblicherweise wird für eine normale Rasenfläche eine Stickstoffmenge von etwa 120 bis 180 g pro 100 m² pro Jahr empfohlen. Diese Richtwerte sollten jedoch an die individuellen Bedürfnisse Ihres Rasens angepasst werden. Beispielsweise benötigen stärker beanspruchte Sport- oder Spielrasenflächen aufgrund des höheren Wachstums und der intensiven Nutzung mehr Nährstoffe als Zier- oder Schattensaaten. Eine Überdüngung führt oft zu Verbrennungen oder verstärktem Unkrautwachstum, während eine Unterversorgung Mangelerscheinungen wie gelbe Verfärbungen und Wachstumsstörungen fördert. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie den Düngebedarf mit einer Bodenanalyse bestimmen lassen und die Düngerdosis entsprechend anpassen.

    Zeitpunkt und Häufigkeit: Wann ist düngen sinnvoll?

    Der optimale Zeitpunkt zum Düngen hängt von der Rasensorte, Nutzung und dem Jahresverlauf ab. In der Regel sollten Rasenflächen im Frühjahr sowie im Spätsommer bis Herbst gedüngt werden, um den Nährstoffbedarf in den Wachstumsphasen zu decken. Frühjahrsdüngung regt das Blattwachstum an, während die Herbstdüngung die Regeneration fördert und den Rasen widerstandsfähiger gegen Winterstress macht. Typisch falsch ist das Düngen bei Hitze oder Trockenheit, da der Dünger dann nicht ausreichend aufgenommen wird und Verbrennungen entstehen können. Für Standorte mit hoher Beanspruchung empfiehlt sich eine zweite bis dritte Düngergabe im Sommer, zum Beispiel nach intensiver Nutzung oder bei vertikutieren. Insgesamt sind vier bis fünf Düngegänge pro Jahr für einen gesunden Rasen üblich, abhängig von der Belastung und dem verwendeten Dünger.

    Vor- und Nachteile verschiedener Rasendüngerarten (NPK vs. organisch vs. Spezialdünger)

    NPK-Dünger enthalten die drei Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) in definierter Dosierung. Sie sind besonders wirkungsvoll, da sie schnell verfügbar sind und gezielt Mangelerscheinungen ausgleichen können. Ihr Nachteil liegt jedoch im schnellen Verbrauch, weshalb bei ausschließlich mineralischer Düngung die Bodenfruchtbarkeit langfristig abnehmen kann.

    Organische Dünger wie Kompost, Hornspäne oder Stallmist liefern Nährstoffe langsamer und verbessern gleichzeitig die Bodenstruktur sowie das Bodenleben. Sie sind nachhaltiger, können aber in der Wirkung verzögert sein und eine genaue Dosierung ist schwieriger. Bei frisch angelegten Rasenflächen sind organische Dünger allein oft nicht ausreichend, da der Nährstoffbedarf zu hoch ist.

    Spezialdünger, etwa mit Zusatz von Magnesium, Eisen oder Spurenelementen, bieten eine gezielte Versorgung bei spezifischen Mängeln. So kann ein Eisenmangel mit einem Eisenchelat-Dünger schnell behoben werden, was besonders bei kalkreichen Böden sinnvoll ist. Der Nachteil: Spezialdünger sind meist teurer und werden am besten nach einer gezielten Mangelanalyse eingesetzt.

    Ein häufiger Fehler ist der ausschließliche Einsatz eines Düngers ohne Berücksichtigung des Bodenzustands oder der Rasennutzung. Eine Kombination von mineralischen und organischen Düngerarten, angepasst an die individuellen Standortbedingungen, sichert eine ausgewogene Nährstoffversorgung und beugt Mangelerscheinungen langfristig vor.

    Praxis-Checkliste zur Nährstoffversorgung Ihres Rasens

    Bodenanalyse durchführen: So geht’s einfach und präzise

    Eine genaue Bodenanalyse bildet die Grundlage für eine bedarfsgerechte Düngung, denn nur so erkennen Sie, welche Rasen Nährstoffe tatsächlich fehlen. Entnehmen Sie dazu an mehreren Stellen der Rasenfläche jeweils eine etwa 10 cm tiefe Bodenprobe, vermischen Sie die Proben gründlich und senden Sie diese an ein spezialisiertes Labor. Moderne Kits zur Bodenanalyse für Hobbygärtner liefern erste Hinweise zu pH-Wert und Nährstoffgehalt – für exakte Ergebnisse ist eine professionelle Laboranalyse jedoch unerlässlich. So vermeiden Sie Fehldüngungen durch zu viel oder zu wenig Stickstoff, Phosphor, Kalium oder Magnesium.

    Schritt-für-Schritt Plan für die optimale Nährstoffzufuhr über das Jahr

    Um Mangelerscheinungen zu verhindern, sollten Sie die Düngung an den natürlichen Wachstumszyklus des Rasens anpassen. Beginnen Sie im zeitigen Frühjahr (März bis April) mit einem stickstoffbetonten Dünger (N) für eine schnelle Regeneration nach dem Winterschlaf. Im späten Frühjahr empfiehlt sich ein ausgewogener NPK-Dünger, der alle Hauptnährstoffe – Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) – abdeckt, um die Widerstandskraft gegen Trockenheit und Belastungen zu erhöhen.

    Im Sommer reduzieren Sie die Stickstoffzufuhr zugunsten von Kalium, um Hitzebelastungen besser zu bewältigen. Spätsommer und Herbst eignen sich für eine letzte Düngergabe mit Komplexdüngern, die neben N, P und K auch Magnesium enthalten – ein oft unterschätzter, aber wichtiger Faktor für die Chlorophyllproduktion und das Wintervakuum des Rasens.

    Fehler, die Sie bei der Rasendüngung unbedingt vermeiden sollten

    Ein klassischer Fehler ist das Düngen bei nassem oder gefrorenem Boden – dies führt zu Nährstoffverlust durch Auswaschung und kann den Rasen schädigen. Vermeiden Sie außerdem die Überdüngung, etwa durch unkontrollierte Mehrfachgabe im Frühsommer, was zu Verbrennungen und erhöhter Krankheitsanfälligkeit führt. Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich Stickstoff zu geben, wodurch das Verhältnis der Rasen Nährstoffe im Boden aus dem Gleichgewicht gerät und die Aufnahmefähigkeit für andere wichtige Elemente sinkt.

    Häufig wird zudem der pH-Wert unterschätzt: Ist der Boden zu sauer oder alkalisch, kann der Rasen die Nährstoffe trotz ausreichender Düngung nicht optimal aufnehmen. Hier hilft die Bodenanalyse, ergänzt durch gezielte Kalkgabe bei sauren Böden.

    Beispiel: Ein häufiger Irrtum ist die Verwendung von Rasendüngern im Herbst mit hohem Stickstoffanteil. Dies regt das Wachstum an, das vor dem Winter nicht mehr ausreifen kann und die Frosthärte vermindert. Nutzen Sie stattdessen dünger mit hohem Kaliumanteil, um die Zellstruktur für die Frostresistenz zu stärken.

    Nachhaltigkeit und Innovationen in der Rasenpflege – Neues für gesunde Nährstoffversorgung

    Trends und neue Produkte: COMPO Rasendünger-Relaunch 2026 im Überblick

    Mit dem Relaunch seiner Rasendünger im Jahr 2026 setzt COMPO neue Maßstäbe für eine nachhaltige und effektive Nährstoffversorgung von Rasenflächen. Die neuen Düngerprodukte kombinieren bewährte Wirkstoffe mit innovativen Technologien, die eine optimierte Freisetzung der Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium garantieren. Insbesondere die integrierte Langzeitwirkung verhindert häufiges Nachdüngen und reduziert die Gefahr von Nährstoffauswaschungen. Für Gartenbesitzer bedeutet dies weniger Aufwand und eine gesündere Rasenentwicklung – gerade in Phasen, in denen klassische Dünger an Wirkung verlieren oder rasch ausgewaschen werden. Die Formulierungen wurden auch unter Berücksichtigung von Umweltaspekten überarbeitet: Der Einsatz mineralischer Rohstoffe wird reduziert, während organische Komponenten für eine bessere Bodenaktivität sorgen.

    Mulchmähen als natürliche Nährstoffquelle: Chancen und Grenzen

    Mulchmähen ist eine nachhaltige Methode, um den Nährstoffkreislauf im Garten zu unterstützen. Dabei bleiben feingehäckselte Grasschnittreste auf der Rasenfläche liegen und zersetzen sich direkt auf dem Rasen, was vor allem Stickstoff und organische Substanz zurückführt. Diese Praxis spart nicht nur Düngemittel, sondern fördert durch die Mikroorganismenaktivität auch die Bodengesundheit. Allerdings stößt Mulchmähen in stark beanspruchten oder dichten Rasenflächen schnell an seine Grenzen. Bei zu hohem Schnittgutvolumen oder feuchtem Wetter kann es unter Umständen zu Rasenfilzbildung kommen, was die Luft- und Wasserzirkulation beeinträchtigt. Ebenso ist die Nährstoffmenge aus Mulchmähen begrenzt und reicht oft nicht aus, um den Nährstoffbedarf vollständig zu decken – insbesondere bei Rasensorten mit hohem Wachstumstempo oder bei extremer Beanspruchung wie Spielrasen.

    Wie nachhaltige Dünger die Langzeitgesundheit des Rasens unterstützen

    Nachhaltige Rasendünger setzen zunehmend auf eine ausgewogene Versorgung mit Hauptnährstoffen und Spurenelementen, kombiniert mit einer gezielten Freisetzung über längere Zeiträume. Dadurch wird ein Gleichgewicht geschaffen, das sowohl Überschüsse als auch Mängel vermeidet – häufige Ursachen für Pilzbefall oder Stresszustände im Gras. Besonders wichtig ist die Reduktion von einmalig hohen Stickstoffgaben, die kurzfristig zwar schnellen Wachstumsschub erzeugen, langfristig jedoch das Ökosystem im Boden stören können. Moderne organisch-mineralische oder biologische Dünger liefern neben NPK auch Mikronährstoffe wie Magnesium und Eisen, die häufig unterschätzt werden, aber essenziell für Photosynthese und Zellaufbau sind. In der Praxis zeigt sich, dass eine regelmäßige, moderate Nährstoffzufuhr mit nachhaltigen Produkten die Robustheit des Rasens gegenüber Trockenheit, Krankheiten und mechanischen Belastungen erhöht. Ein typischer Fehler ist die Überdüngung im Frühjahr, die oft zu Verbrennungen und ungleichmäßigem Wuchs führt. Innovative Formulierungen helfen dabei, solche Missstände zu vermeiden und gewährleisten eine bedarfsgerechte Versorgung, die Rasenbesitzern langfristig Zeit und Kosten spart.

    Fazit

    Die richtigen Rasen Nährstoffe sind entscheidend für einen dicht grünen, belastbaren Rasen. Insbesondere Stickstoff, Phosphor und Kalium sollten stets im Gleichgewicht vorhanden sein, um Mangelerscheinungen effektiv vorzubeugen. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig die Bodenqualität und passen Sie die Düngung gezielt an die Bedürfnisse Ihres Rasens an.

    Starten Sie am besten mit einem Bodentest und wählen Sie darauf basierend einen hochwertigen, auf Ihren Rasen abgestimmten Dünger. So sichern Sie nicht nur eine gesunde Pflanzenentwicklung, sondern sparen auch Zeit und Kosten für nachträgliche Korrekturen. Ein gut genährter Rasen ist belastbar, widerstandsfähig und zeigt Ihnen schnell sichtbare Erfolge – für ein sattes Grün das ganze Jahr über.

    Häufige Fragen

    Welche Hauptnährstoffe sind für einen gesunden Rasen am wichtigsten?

    Die wichtigsten Rasen Nährstoffe sind Stickstoff (N) für Wachstum und Farbe, Phosphor (P) für Wurzelbildung, sowie Kalium (K) für Widerstandskraft gegen Trockenheit und Krankheiten.

    Wie erkenne ich Mangelerscheinungen bei meinem Rasen?

    Mangel an Stickstoff zeigt sich durch gelbliche, hellgrüne Blätter und langsames Wachstum. Ein Phosphormangel führt zu schwacher Wurzelentwicklung, Kaliumdefizit vermindert die Trittfestigkeit und erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten.

    Wie oft sollte ich meinen Rasen düngen, um Nährstoffmangel zu vermeiden?

    Bei normaler Belastung empfiehlt sich eine Düngung vier- bis fünfmal jährlich mit einem ausgewogenen NPK-Dünger, um die Rasen Nährstoffe kontinuierlich zu gewährleisten und Mangelerscheinungen vorzubeugen.

    Welche weiteren Faktoren beeinflussen den Nährstoffbedarf meines Rasens?

    Faktoren wie Bodenqualität, Nutzungshäufigkeit, Witterung und Schnittintensität beeinflussen den Nährstoffbedarf maßgeblich und sollten bei der Düngung berücksichtigt werden.

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    Sebastian
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